Am 7. Januar 2025 wurden weitreichende Veränderungen bekannt gegeben: Meta will sich mehr auf freie Meinungsäußerung fokussieren und Moderation sowie Faktenchecks stark reduzieren. Das erinnert stark an den Kurs, den Elon Musk mit seiner Plattform X (ehemals Twitter) eingeschlagen hat (CNN). Kritiker:innen warnen jedoch vor einem Anstieg von Fehlinformationen und einer zunehmenden Polarisierung der Inhalte - es wird von einem "Kniefall Zuckerbergs vor Trumps Administration" gesprochen. (ZDFheute).
Mit der Reduzierung der Moderation und Faktenchecks steigt die Unsicherheit, ob geteilte Inhalte vertrauenswürdig sind. Creator:innen hingegen haben ihre Communitys über Jahre aufgebaut und genießen hohes Vertrauen. Sie bieten Marken eine stabile Brücke zu engagierten Zielgruppen – ohne auf Plattformen angewiesen zu sein, die zunehmend unübersichtlich werden. Mit transparenter Datenanalyse und historischer Postsichtung zeigt IROIN® vorab, ob ein Profil zur Zielgruppe passt und stellt sicher, dass problematische Inhalte keine Bühne bekommen.
Ein entscheidender Punkt: Wer in Influencer Marketing investiert, unterstützt direkt die Arbeit von Creator:innen – und nicht nur die Plattformen, auf denen sie aktiv sind. Anders als bei Paid Ads, wo ein Großteil der Ausgaben direkt an Meta oder ähnliche Plattformen fließt, geht das Geld bei Influencer Kampagnen in die kreativen Hände derjenigen, die hochwertigen Content für ihre Communitys erstellen. So bleibt die Wertschöpfung dort, wo sie hingehört, und Marken profitieren von authentischen Verbindungen zu ihren Zielgruppen.
Dank datenbasierter Ansätze können Erfolge im Influencer Marketing exakt gemessen werden. Das Campaigning Modul von IROIN® ermöglicht es Kampagnen effektiv zu steuern und den ROI sichtbar zu machen. In einer Welt, in der organische Reichweiten auf Meta & Co. immer schwerer einzuschätzen sind, bietet dies einen entscheidenden Vorteil und kann neben Umsatz ganz klar den eigenen Share of Voice online sichtbar machen.
Eine weitere Zahl, die ihr nicht ignorieren solltet: Laut Demandsage folgen 90 % aller Instagram-User mindestens einer Marke. Das zeigt, wie wichtig es ist, diese Beziehungen nicht zu verlieren – selbst wenn Plattformen ihre Spielregeln ändern. Welche Strategien sich hier besonders eignen und welche Trends das Jahr 2025 prägen, erfahrt ihr in unserem Influencer Marketing Trend Guide.
Die jüngsten Entwicklungen werfen eine zentrale Frage auf: Was bedeutet Meinungsfreiheit im digitalen Raum? Während sie in den USA oft absolut interpretiert wird, ist die europäische Perspektive differenzierter – Hetze, Hass und Lügen werden hier nicht als legitime Meinungsäußerung toleriert. Es macht dem Autor des Artikels Sorgen, dass Inhalte von Minderheiten, darunter queere Menschen oder Migrant:innen, immer wieder zensiert werden, während Hetze und Angriffe oft unbehelligt bleiben. Eine Tendenz, die wahrscheinlich weiter zunehmen wird wie die Entwicklungen auf X gezeigt haben.
Die Verantwortung liegt bei uns allen: Plattformen müssen demokratische Werte schützen, und Marken können mit ihren Influencer-Kooperationen ein klares Zeichen setzen. Indem wir bewusste Entscheidungen treffen, authentische Inhalte fördern und gezielt gegen Fehlinformationen vorgehen, können wir den digitalen Raum positiver gestalten. Influencer Marketing bietet hier eine große Chance, nicht nur Reichweite zu erzielen, sondern auch gemäß eigener Werte zu agieren und den großen Plattformen durch weniger Werbeanzeigen und geringer Ad Spends ein deutliches Zeichen zu zeigen..
Die jüngsten Änderungen bei Meta zeigen: Plattformen sind in ständigem Wandel – und Marken sollten darauf nicht allein setzen. Creator:innen sind die wahren Gewinner:innen dieser Entwicklung, denn sie bieten Stabilität, Authentizität und direkten Zugang zu Zielgruppen.
Denn in einer Zeit, in der Plattformen immer unvorhersehbarer werden, ist es entscheidend, mit Partner:innen zusammenzuarbeiten, auf die Verlass ist.